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7. PRESSEMELDUNG v. 26.06.2017

Luther sprintet allen davon

Beim top organisierten 13. Offenen internationalen Brücker Kaltblutfohlen-Championat hat Christian Platzeck mit seinem Sieger-Hengstfohlen Luther gewissermaßen seinen Beitrag zum Lutherjahr geleistet, kommentierte eloquent Brandenburgs und Sachsen-Anhalts Zuchtleiter Ingo Nörenberg den Supererfolg des Alt-Schweriners. 36,5 Punkte, darunter 9,5 für den Typ, vergaben am 23. Juni in der Titanen Arena die Preisrichter Dieter Quaas, Vizepräsident des Verbandes der Pferdezüchter Mecklenburg-Vorpommerns, und Erdmann Schulz, Rassevertreter Kaltblut im Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt, für den am 27. April geborenen Lindor-Louis Sohn. Sie würdigten damit den mutigen Schritt des renommierten Kaltblutzüchters und Titanen-Freaks Platzeck, den jungen, erst vierjährigen Lindor zum Beschäler von Hanka II (Achat) gewählt und mit einer Super-Stutenfamilie angepaart zu haben. Christian Platzeck hatte bei Günter Lüdders den Körsieger von Wickrath und nunmehr Warendorfer Landbeschäler ausgebildet. Nun werde gespannt der zweite Jahrgang erwartet, unterstrich Nörenberg. Ein Blick ins Pedigree der anderen Endringfohlen bestätigte, dass stets die hoch prämierten Erfolgstuten auch die Sieger und Platzierten unter den 33 gut herausgebrachten Rheinisch-Deutschen Kaltblutfohlen stellten, die zum Auftakt der größten Kaltblutshow Europas mit 16 Stutfräulein und 17 Hengstlein erneut die größte Fohlenschau dieser Rasse boten. Hinzu kam mit Maximus (Markstein) ein Schwarzwälder Youngster von Heiko Schroth aus dem Sachsen-Anhaltinischen Belgern. Das sogenannte Wälderpferd, das inzwischen in der Publikumsgunst die Haflinger verdrängte, begeisterte die Juroren. Sie vergaben 31 Punkte und sprachen von einem Endring- und Prämienfohlen. Den begehrten Endring mit 12 Rheinisch-Deutschen Kaltblüter dominierten Mecklenburg und Brandenburg. Die Nordlichter waren mit zehn Fohlen angereist. Bei den Stuten war Starzüchter Günther Lüdders aus Malchow, der bereits mehrfach Siegerfohlen in Brück stellte, gleich zweimal erfolgreich mit der bewährten Anpaarung des mehrfach preisgekrönten Louis, einem feinen, leistungsstarken Altmärker Kaltblutlord mit edlem Charakter und herausragenden Grundgangarten. Mit 34 Punkten rangierte Landnelke I (Louis- Nerlinger) an der Spitze. Gleich dahinter platzierte sich mit 32,5 Punkten Landlady III (Louis – Norfolk). Der Braunschimmel Louis und Krumker Körungssieger 2009 gehört nach wie vor Lüdders und deckt im Landgestüt Redefin. Auch Manfred Scheel aus Spoldershagen bot Spitze. Bei den Hengsten belegte er mit 31,5 Punkten für einen Heidjer II (Verdun) Sohn einen vierten Platz und brachte somit niederländisches Blut und starke Springvererbung auf den Ring. Zehn Rheinisch-Deutsche schickten die vielfach für die Organisation gelobten Haseloffs als Eventveranstalter in den Wettbewerb. Somit stellten die Brücker das stärkste Lot eines Ausstellers. Sie belegten mit 32,5 Punkten für den Erdmann-Sohn (Bertram) und 32 Punkten für den Orkan (Adrian) Nachkommen Platz zwei und drei bei den Hengsten. Allerdings fiel den Brückern der zweite Rang in den Schoß. Siehatten vier Stuten, darunter die braune Altmärkerin Bluna LP, von der Sachsen-AnhaltinischenAgrargesellschaft Kläden übernommen, die wegen schwieriger Betriebsverhältnisse die Kaltblutzuchteinstellte. Das nahm Ingo Nörenberg zum Anlass, an das zahlreichlich Publikum zu appellieren, sichals Privatzüchter noch mehr für die liebenswerten, leistungsstarken und dem Menschen sehrzugewandten Rheinisch-Deutschen Schwergewichte zu engagieren. In Zeiten, in denen Betriebe sichaus wirtschaftlichen Gründen von der Kaltblutzucht trennen, seien besonders private Liebhabergefragt, damit vor allem der Zuchtstuten Bestand von 200 Dickmadams in Brandenburg-Anhaltkonstant bleibt. Die Zuchtgemeinschaft Löwenberger Land machte als weiteres BrandenburgischesZuchtschwergewicht mit einem dritten und vierten Platz bei den Stuten wieder auf sich aufmerksam.31,5 Punkte bekamen Frieda von Grüneberg (Andreas Schmidt) und 31 Punkte Hermine vonTeschendorf (Michael und Roland Grüber). Mit einem fünften Rang für Enno bei den Hengsten (31Punkte) einem sechsten Rang für Elsa (30 Punkten) gehörte auch Tino Baatz zum erfolgreichenEndring. Der Planebrucher hatte wieder den hoch interessanten Effekt von Dönitz als Vatertiergewählt. Auch Günther Lüdders hat inzwischen mit Bauchgefühl entschieden, wie er sagt, und den 17Jahre alten Elan von Dönitz, einen Hengst dieser interessanten schwergewichtigen Linie, auf seinenHof geholt. Prussendorf war nicht weiter an dem großrahmigen Altmärker interessiert.

Foto 1: Hengst-Siegerfohlen, Fotografin Alina Parakenings
Foto 2: Stut-Siegerfohlen, Fotografin Alina Parakenings

Sie erhalten die Pressemitteilung im Auftrag des Kaltblut Zucht- und Sportvereins Brück e.V. WennSie Fragen haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gern und würden uns übereine freundliche Berichterstattung freuen. Der Pressetext von Margot Schöning und die Fotos stehenIhnen honorarfrei zur Verfügung.

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